Gedanken und Worte zum diesjährigen Volkstrauertag

Volkstrauertag 2017

 

Guten Abend und vielen Dank, dass Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen, einmal der vielen, viel zu vielen Toten des 1. und 2. Weltkrieges zu gedenken.

Bürgermeister Wirtz hat den Bürgerverein gebeten, auch in diesem Jahr die Gedenkfeier zum Volkstrauertag zu organisieren, da bei seinen persönlichen Auftritten anlässlich des Volkstrauertages Thomasberg vielleicht wieder mal im nächsten oder vielleicht auch erst im übernächsten Jahr an der Reihe ist.

Doch wir sollten nicht nur in die Vergangenheit sehen, ebenso wichtig und leider mehr als dringlich ist es, sich mit der aktuellen Weltsituation zu beschäftigen. Denn die Welt ist nach mehr als 70 Jahren keineswegs friedlicher geworden – nein, ganz im Gegenteil!

Die Auseinandersetzungen und Kriege sind nur nicht direkt bei uns und auf den ersten Blick sogar weit weg. Doch in der globalisierten Welt gibt es kein weit weg mehr. Wir erleben die schrecklichen Bilder täglich in unseren gemütlich warmen Wohnzimmern vor dem Fernseher, und es will nicht enden.

Viele Jahre konnten wir sagen: „Ach wie schrecklich – aber Gott sei Dank sind wir nicht betroffen; doch wir sind betroffen!

Die gerade in jüngster Zeit Tag für Tag über die Nachrichtensender laufenden Schreckensbilder, führen uns schonungslos vor Augen, dass die Welt auch heute nicht vom Frieden regiert wird, und für weite Teile der Weltbevölkerung nach wie vor Hunger, Krieg, Verfolgung und Flucht der ganz normale Alltag bedeutet.

Junge und Alte, Männer, Frauen, Schwangere und Kinder kämpfen nur ums nackte Überleben. Die, die unter größten und unsäglichen Opfern dann schließlich und endlich bei uns durch ihre Flucht von ihrem zu Hause bei uns angekommen sind, müssen dann nicht selten erleben, dass sie zwar angekommen, aber nicht tatsächlich gern gesehen sind.

Hierzu hat nicht zuletzt auch die anfangs zum Teil zögerliche Haltung der Politik beigetragen, die nicht selten hilflos und zerstritten wirkte, und durch ihre allzu oft zu zögerliche Haltung in Teilen der Bevölkerung hierdurch noch zusätzliche Unsicherheit und sogar Ablehnung hervorgerufen hat.

Alleine durch die große Zahl der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer konnte meines Erachtens die große Herausforderung in Sachen Willkommenskultur bis heute halbwegs zufriedenstellend gemeistert werden.

Gerade wir, als praktizierende Christen, die im Vergleich zu den vielen, viel zu vielen Flüchtlingen, in sozusagen paradiesischen Verhältnissen lebend, sollten nicht nur auf dem Nachhauseweg einmal darüber nachdenken, was jeder Einzelne von uns bisher zur Willkommenskultur materiell oder individuell beigetragen hat und eventuell noch beitragen könnte.

Wir dürfen als Menschen und vor allem als Christen bei dem unsäglichen Elend auf unserem Globus nicht Gefahr laufen, einfach so zur Tagesordnung überzu gehen.

Nein, wir müssen etwas tun, jeder für sich und nicht alles nur der Politik überlassen. Was nicht heißen soll, dass wir die Politik einfach mal so machen lassen. Nein, die Politik und die Politiker sollten wir kritisch begleiten und wenn nötig, auch wachrütteln!

 

Vielen Dank und ein friedliches und gesegnetes Wochenende

Hermann Josef Thomas


Bürgerbeteiligung zur Stadt- und Ortsentwicklung für Stieldorf und Thomasberg/Heisterbacherrott am 30.11.2017 um 18.00 in der Aula Oberpleis

Erstellt von Dr. Franz-Friedrich Rohmer.

Nachstehend ein paar Gedanken zu Themen aus unserem Bereich Thomasberg / Heisterbacherrott.

Das integrierte Handlungskonzept der Stadt sieht u.a. eine deutliche Ausweitung der Siedlungsbereiche zwischen dem Siebengebirge und der Autobahn A 3 vor. Die Stadt soll auf 46.000 Einwohner anwachsen. In einer ersten Stufe sollen kurzfristig am Rande der Ortslagen Vinxel und Stieldorf ca. 22 ha Wohnbaufläche und ein Gewerbegebiet in Stieldorf an der L 83 / L 490 entwickelt werden. In Thomasberg sollen 2,2 ha Wohnbaufläche hinzukommen.

Bevölkerungswachstum als ideologisches Ziel ist nicht nachhaltig, was auch immer die regionale Ebene dazu vertritt, erst recht nicht für Königswinter. Der Bergbereich der Stadt Königswinter ist überwiegend Bestandteil des Naturparks Siebengebirge. Ich selbst sehe die zunehmende Verstädterung bei uns kritisch, weil sie nicht in Einklang steht mit der Zweckbestimmung eines Naturparks. Die Ausweisung neuer Siedlungsgebiete mit dem dadurch induzierten Verkehr ist nicht geeignet, die Lebens- und Naherholungsqualität im Naturpark Siebengebirge zu fördern. 

Für dringend notwendig halte ich auch die beiden Kreisel am der L 268: aus Gründen der Verkehrssicherheit wegen der schlechten Sicht aus der Siebengebirgsstraße an der Kreuzung L 268 / Siebengebirgsstraße / Am Blauen See,  und wegen der Unübersichtlichkeit der Verkehrsverflechtungen am Obsthof. Ich würde auch einen "einhüftigen" Autobahnanschluss (nur nördliche und nordwestliche Destinationen) der L 268 an die A 3 beim Blumenmarkt Gast unterstützen, um weniger Verkehr in den Siebengebirgsorten zu haben.

Kritisch sehe ich, dass unser Wohnbezirk Thomasberg / H`rott mit seinen 7.000 Einwohnern von der Stadt (Einzelhandelskonzept) nicht als Nahversorgungszentrum anerkannt wird - anders als Stieldorf und Ittenbach. Es gibt bislang keinen Nachfolger für den ehem. Schlecker-Drogeriemarkt. Wir müssen beide Orte gemeinsam als Nahversorgungsbereich unter Berücksichtigung bestehender Strukturen behandeln. Zur Stützung dieser Strukturen in H`rott einschließlich Schulwegsicherung halte ich eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 KM/h von der Nikolauskapelle bis zum Adriansberg für sachgerecht.

Der Bebauung der Grundstücke zwischen Lauterbach und Dollendorfer Straße sollten wir widersprechen. Das Gebiet steht unter Landschaftsschutz. Der dort befindliche Bolzplatz, der Wanderweg entlang des Bachufers und die Bachaue selbst sollten verteidigt werden. Nicht unter Landschaftsschutz in diesem Bereich steht eine Fläche von einer Bautiefe entlang der Dollendorfer Straße. Diese Grundstücke müssen eine öffentliche Erschließung zur Dollendorfer Straße erhalten, wenn sie bebaut werden sollen.


Jahresabschlussfeier 95 Jahre Jubiläums des Tambourcorps „Siebengebirge“ Thomasberg 1922 e.V. am 09.12.2017

das Tambourcorps feiert in diesem Jahr sein 95-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund veranstalten wir eine Jahresabschlussfeier, zu der wir euch mit Partnern ganz herzlich einladen wollen. Der Termin fällt auf den 09.12.2017 und somit in die Adventszeit. Bekannter weise ist dies nicht nur eine besinnliche Zeit, sondern auch die Zeit der vollen Terminkalender. Deshalb ist es uns wichtig, bereits heute vorab auf unsere Jubiläumsveranstaltung aufmerksam zu machen.

Die Jahresabschlussfeier wird unter dem Motto „95 Jahre (k)ein Karnevalsverein“ stattfinden. Das Tambourcorps wird euch mit einem selbst gestalteten Programm aus Sketchen, lustigen Vorträgen und Auftritten der aktiven und inaktiven Spielleute durch den Abend führen.

Samstag, den 09.12.2017

Einlass ab 18:00 Uhr

Franz-Unterstell-Saal (ehem. Strücher Saal)

Obere Straße 8a

53639 Königswinter - Thomasberg

An diesem Abend werden wir euch ebenfalls ein reichhaltiges Essensbuffet bieten, daher müssen wir eine Kostenbeteiligung von 10 € pro Person erheben. Wir bitten um euer Verständnis.  

Die eigentliche Einladung (inkl. Rückmeldebogen) für unser Fest, werden wir Mitte Oktober versenden. 

Über euer zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen. Falls ihr Fragen habt, könnt ihr euch gerne bei mir melden. 

Viele Grüße 

Karin Rödl

(1. Vorsitzende)

 

 

 


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